Wir, in Potsdam unterwegs


Kurz um: wir lieben unsere Stadt Potsdam! Gerne sind wir hier unterwegs, entdecken neue Ecken, Läden und Cafés. Spazieren durch einen der schönen Parks, gehen ins Theater oder lassen am See die Seele baumeln. Potsdam bietet einfach herrlich viele Möglichkeiten um abzuschalten oder neue Sachen zu erleben. Dabei möchten wir euch gerne mitnehmen. Hier findet ihr Einträge zu unserem Potsdam.


Buena Vida Coffee Club

Entspannt einen Kaffee genießen und kreativ Arbeiten in netter Atmosphäre.

In Potsdam gibt es mittlerweile viele schöne Cafés und Bistros in denen man verweilen kann. Für kreative Arbeitsprozesse muss aber auch das Umfeld und die Atmosphäre stimmen. Wir besuchen dafür am liebsten das Buena Vida Coffee Club Café am Bassinplatz im Herzen von Potsdam. Der Kaffee schmeckt herrlich lecker, die süßen und herzhaften Köstlichkeiten verführen mit ihrem Duft und die Räumlichkeiten wirken hell und einladend.



Filmstart "Girl" im Thalia Kino

Fünf Tänzerinnen waren schon vorab in dem Film „Girl“ und haben ihn für Euch bewertet. Hier haben sie in kurzen Rezensionen ihre Meinung zum Film für euch festgehalten.

Den Film „Girl“ habe ich ehrlich gesagt komplett anders erwartet, aber hat mich persönlich sehr berührt und trotzdem waren manche Szenen für mich etwas befremdlich. Ich hatte mich im Voraus nicht viel mit dem Thema des Films beschäftigt – der Geschlechtsumwandlung des Tänzers Victor zur Ballerina Lara. Ihre Geschichte wird in einer ganz besonderen Art und Weise dargestellt, doch ich hätte an keiner Stelle des Films sagen können in welche Richtung dieser sich entwickelt. Der Druck durch die Ballettschule, ihre Freunde und Familie aber vor allem durch sich führen zu einer ziemlich dramatischen Schlussszene, wo ich mir ehrlich gesagt unsicher war, ob ich wirklich hinschauen wollte oder nicht. Sehr gut hat mir das offene Ende gefallen, da ich das für den Film einfach am passendsten fand. Zusammenfassend ein toller Film mit einer sehr passenden Besetzung, über den man garantiert länger nachdenken wird.

Lili-Mare S., 16 Jahre
(tanzt seit dem sie 4 Jahre alt  ist)

Lara ist 15 Jahre und lebt im Körper eines Jungen. Ein chirurgischer Eingriff steht bald bevor, in dieser Wartezeit wird sie auf Probe an einer Ballettakademie aufgenommen. Das Drama um Laras Problematik spricht ein Thema an, welches für mich
neu war. Dieses wurde jedoch nachvollziehbar dargestellt, sodass man mit der Hauptperson mitfühlen konnte. Durch den Film zieht sich eine bedrückende und angespannte Stimmung, die das Genre „Drama“ bestätigt und mich mitfiebern lassen hat.
Die Ballettszenen an der Akademie wurden realistisch dargestellt. Die schauspielerische Leistung von dem Hauptdarsteller Victor Polster war beeindruckend. Die FSK6 finde ich nicht gerechtfertigt aufgrund des Themas, aus meiner Sicht wäre mindestens FSK12 angebracht.

Lea, 18 Jahre

Der Film Girl erzählt von einem Mädchen, dass in den falschen Körper hineingeboren wurde und zeigt authentische Szenen aus ihrem Leben als Jugendliche.
Sie lebt zusammen mit ihrem Vater und ihrem kleinen Bruder und möchte unbedingt Balletttänzerin werden. Auf diese Weise werden die Themen Transsexualität und der Kampf des Traums Tänzerin zu werden auf eine berührende Art verbunden, dem Zuschauer gezeigt und nahe gebracht. Als ich den Film geschaut habe, habe ich abwechselnd gelacht, war den Tränen nahe und habe mitgefiebert! Besonders hat es mich beeindruckt, dass die Schauspieler die Situationen so echt rüber gebracht haben und die Tanzszenen sehr realistisch waren!

Noella K.

Der Film „Girl“ hatte ein ganz anderes Thema als alle Filme, die ich jemals im Kino gesehen habe. Für mich war der Film sehr emotional und besonders. Zum Einen stand das Ballett im Vordergrund, was mich natürlich erstmal sehr gefreut hat, da ich selbst seit fast 10 Jahren Ballett tanze, jedoch hat der Film auch die schmerzhafte Seite des Spitzentanzes gezeigt. Außerdem ging es in diesem Film um Transsexualität. Dabei hat mich die Geschichte von Lara (Victor) mitgerissen, beeindruckt und nachdenklich gemacht. Ich finde, wenn man sich für diese Themen interessiert oder sogar selber Ballett tanzt sollte man auf jeden Fall in diesen Film gehen!

Pia G.

Lara ist eine leidenschaftliche Tänzerin, die im Körper eines Jungen geboren wurde, aber unbedingt ein Mädchen sein möchte. „Girl“ ist ein unglaublich rührender Film. Ich hatte das erste Mal bei einem Film das Gefühl, dass ich gleich weinen muss. Der Film ist keine Märchengeschichte, in der alles gut geht. Er regt zum Denken an und zeigt wie es wirklich ist, eine Transperson zu sein. Man kann sich sehr gut in die Situation von Lara hineinversetzen und fast die Schmerzen am eigenen Körper spüren. Der Film ist sehr gut gemacht und man ist von Anfang bis Ende gefesselt. Er gleicht so sehr der Realität, dass man manchmal vergisst, im Kino zu sitzen. Der Wunsch, Ballerina zu werden, ist bei Lara so groß, dass sie keine Grenzen kennt und dadurch ihren Körper kaputt macht. Manche Taten sind anfangs schwer nachzuvollziehen, aber man kann sehr gut verstehen, dass sie am liebsten sofort ein komplettes Mädchen wäre. Wer viel lachen möchte sollte sich den Film „Girl“ nicht anschauen, denn er ist wirklich emotional. Der Film ist aber perfekt für diejenigen, die ein ergreifendes Drama erleben wollen.

Zoe K.