Wir, in Potsdam unterwegs

Gepostet am 16.Apr.2019 | Keine Kommentare


Kurz um: wir lieben unsere Stadt Potsdam! Gerne sind wir hier unterwegs, entdecken neue Ecken, Läden und Cafés. Spazieren durch einen der schönen Parks, gehen ins Theater oder lassen am See die Seele baumeln. Potsdam bietet einfach herrlich viele Möglichkeiten um abzuschalten oder neue Sachen zu erleben. Dabei möchten wir euch gerne mitnehmen. Hier findet ihr Einträge zu unserem Potsdam.

What Do You Fancy

Frische und leckere Säfte um richtigen in den Tag zu starten

Richtig in den Tag zu starten ist bei einem vollen Terminplan unheimlich wichtig. Es ebnet den Weg für den ganzen Tagesablauf. Was würde sich da besser eignen als ein frisch gepresster Saft, ein Kaffee und eine leckere Müsli Kreation? Im  What Do You Fancy Love? könnt ihr alle dies genießen und in einer lockeren Atmosphäre an euren neusten Projekten arbeiten.

Filmstart "Yuli" im Thalia Kino

Vergangenen Sonntag hatten einige Mädels der Junior Company und Company vorab den Film „Yuli“ im Thalia Kino Potsdam zu sehen. In dem Film geht es um das Leben und den Karriereweg des berühmten kubanischen Balletttänzers Carlos Acosta. Hier haben einige für euch eine kurze Rezensionen geschrieben, sodass ihr schon mal einen Eindruck vom Film gewinnen könnt.

In “Yuli” zeichnet der kubanische Tänzer und Choreograph Carlos Acosta seinen Weg aus der Kindheit in den Tanz nach und erforscht dabei weniger die eigenen Beweggründe als die seines Vaters, ihn zu einem weltberühmten Balletttänzer machen zu wollen. Groß herauskommen, aber vor allem herauskommen: aus Kuba, aus der Armut und aus der Chancenlosigkeit, das ist der Traum Pedro Acostas für seinen Sohn. Die Schlüsselmomente dieses Weges, der doch immer wieder zurück nach Kuba führt, werden im Film teils durch Fiktion, teils durch Originalaufnahmen vermittelt. Beeindruckend ist dabei, welche Rolle der Tanz als Erzählform einnimmt und wie viele Erinnerungen und Empfindungen Acosta durch seine Choreographien ausdrücken kann.

Ashleen S.

Mein Name ist Julia Bischof, ich bin 20 Jahre alt und tanze seit meinem 3. Lebensjahr Ballett an der Tanzakademie Marita Erxleben in Babelsberg.
Der Film „Yuli“ ist eine Biographie über den kubanischen Balletttänzer Carlos Acosta. Es wird die bewegende Lebensgeschichte von „Yuli“ erzählt, der seine Kindheit auf den Straßen Havannas verbrachte und ein nicht so einfaches Verhältnis zu seinem Vater hatte. Sein Vater erkannte früh das tänzerische Talent seines Sohns und war die treibende Kraft, die Carlos gegen seinen Willen zum Balletttanzen brachte. Trotz des späteren riesigen Erfolges als weltberühmter Balletttänzer im Royal Ballett am Royal Opera House, spielte sich in Carlos ein ständiger innerer Konflikt ab, sich für das Tanzen oder seine Heimat und Familie in Havanna zu entscheiden. Seine gesamte Lebensgeschichte verarbeitete Carlos Acosta in einer Choreographie gemeinsam mit seinem Ensemble.
Dieser Film zählt auf jeden Fall zu Filmen, die mich berühren, zum Nachdenken und Staunen anregen. Er greift nicht nur die Karriere eines Balletttänzers auf, sondern beschäftigt sich auch intensiv mit dem Thema Familie, Armut und allein sein. Mich als Tänzerin beeindrucken besonders die tänzerischen Leistungen die Carlos als Profitänzer liefert, da ich weiß (auch wenn ich keine Profitänzerin bin), wie schwierig solche Choreographien zu erlernen sind. Mit dem inneren Konflikt von Carlos seine Identität als Balletttänzer anzunehmen, konnte ich mich selbst allerdings nicht identifizieren. Ballett ist für mich etwas, wo ich meinen Kopf von Themen aus dem Alltag frei bekommen kann und mich meinen Gefühlen hingebe, also etwas habe um frei zu werden.

Julia B.

Mein Name ist Sandrin Leins, ich bin 21 Jahre alt und tanze seit meinem vierten Lebensjahr Ballett. Die Biografie über den kubanischen Ausnahmetänzer Carlos Acosta hat mich zutiefst beeindruckt und berührt. Der Film stellt die bewegende Lebensgeschichte von „Yuli“ dar, der sich seinen Erfolg nicht nur hart erarbeiten musste, sondern auch immer wieder mit seiner Identität und dem Leben als Balletttänzer haderte.
Der Film beginnt in der frühen Kindheit Yuli‘s und porträtiert 40 Jahre seines Lebens. Das Zusammenspiel aus Gegenwart und seiner Vergangenheit machen den Film so einzigartig. Der erwachsene Carlos Acosta choreografiert seine Lebensgeschichte mit einem Ensemble und erzählt und verarbeitet damit seine Geschichte. Die Rückblicke in die Vergangenheit zeigen die Schwierigkeiten, mit denen „Yuli“ in einer Kindheit zu kämpfen hatte. Sein Vater, der sein Talent als Kind früh erkannte, brachte ihn gegen seinen Willen in eine Ballettschule, später aufs Internat und auch im erwachsenen Alter immer wieder dazu, mit dem Tanzen weiterzumachen. Das dadurch schwierige Verhältnis der beiden ist zutiefst ergreifend und der Zuschauer schwankt zwischen Empörung und Wut, aber auch Verständnis für die Umgangsformen des Vaters, der für seinen Sohn ein besseres Leben wollte. Yuli’s tiefe Verbundenheit zu seiner Heimat Kuba und seiner Familie stellen immer wieder vor die Entscheidung, sich für oder gegen das Ballett zu entscheiden. Die Zerrissenheit und Einsamkeit, die ihn sein ganzes Leben begleiten, werden im Film immer wieder thematisiert. Ein sehr vielschichtiger Film, der neben der bewegenden Lebensgeschichte auch Themen wie Rassismus, Familie, Armut und Einsamkeit anspricht. Die tänzerischen Szenen, unterlegt mit klassischer Musik, bringen nicht nur Tänzer zum Stauen, sondern auch jeden anderen Zuschauer im Saal. Schauspielerischer Höhepunkt ist die Rolle des erwachsenen Carlos Acosta, der von ihm persönlich gespielt wird und in mehreren Szenen sogar beim Tanzen zu sehen ist.
Eine sehr beeindruckende Filmbiografie über einen großartigen, talentierten und sympathischen Künstler. Ein Besuch ist nur zu empfehlen!

Sandrin L.

Ich bin Madita 16 Jahre alt und tanze und der Tanzakademie Marita Erxleben.Ich durfte am Sonntag Abend  den Film Yuli sehen. Der berührende Film regte zum einen zum Lachen, aber auch zum nachdenken an.Was steckt alles hinter dem strahlenden Lachen des Tänzers,wenn er auf der Bühne steht? Der Film war sehr emotional und eine wundervolle Kombination aus Tanz und Schauspiel.Die Atmosphäre war äußerst bewegend.Der Film ist nur weiter zu empfehlen um einen Gänsehaut Moment genießen zu können und sich von der Kunst des Tanzes bewegen zu lassen.

Madita B.

Buena Vida Coffee Club

Entspannt einen Kaffee genießen und kreativ Arbeiten in netter Atmosphäre.

In Potsdam gibt es mittlerweile viele schöne Cafés und Bistros in denen man verweilen kann. Für kreative Arbeitsprozesse muss aber auch das Umfeld und die Atmosphäre stimmen. Wir besuchen dafür am liebsten das Buena Vida Coffee Club Café am Bassinplatz im Herzen von Potsdam. Der Kaffee schmeckt herrlich lecker, die süßen und herzhaften Köstlichkeiten verführen mit ihrem Duft und die Räumlichkeiten wirken hell und einladend.

Filmstart "Girl" im Thalia Kino

Fünf Tänzerinnen waren schon vorab in dem Film „Girl“ und haben ihn für Euch bewertet. Hier haben sie in kurzen Rezensionen ihre Meinung zum Film für euch festgehalten.

Den Film „Girl“ habe ich ehrlich gesagt komplett anders erwartet, aber hat mich persönlich sehr berührt und trotzdem waren manche Szenen für mich etwas befremdlich. Ich hatte mich im Voraus nicht viel mit dem Thema des Films beschäftigt – der Geschlechtsumwandlung des Tänzers Victor zur Ballerina Lara. Ihre Geschichte wird in einer ganz besonderen Art und Weise dargestellt, doch ich hätte an keiner Stelle des Films sagen können in welche Richtung dieser sich entwickelt. Der Druck durch die Ballettschule, ihre Freunde und Familie aber vor allem durch sich führen zu einer ziemlich dramatischen Schlussszene, wo ich mir ehrlich gesagt unsicher war, ob ich wirklich hinschauen wollte oder nicht. Sehr gut hat mir das offene Ende gefallen, da ich das für den Film einfach am passendsten fand. Zusammenfassend ein toller Film mit einer sehr passenden Besetzung, über den man garantiert länger nachdenken wird.

Lili-Mare S., 16 Jahre
(tanzt seit dem sie 4 Jahre alt  ist)

Lara ist 15 Jahre und lebt im Körper eines Jungen. Ein chirurgischer Eingriff steht bald bevor, in dieser Wartezeit wird sie auf Probe an einer Ballettakademie aufgenommen. Das Drama um Laras Problematik spricht ein Thema an, welches für mich
neu war. Dieses wurde jedoch nachvollziehbar dargestellt, sodass man mit der Hauptperson mitfühlen konnte. Durch den Film zieht sich eine bedrückende und angespannte Stimmung, die das Genre „Drama“ bestätigt und mich mitfiebern lassen hat.
Die Ballettszenen an der Akademie wurden realistisch dargestellt. Die schauspielerische Leistung von dem Hauptdarsteller Victor Polster war beeindruckend. Die FSK6 finde ich nicht gerechtfertigt aufgrund des Themas, aus meiner Sicht wäre mindestens FSK12 angebracht.

Lea, 18 Jahre

Der Film Girl erzählt von einem Mädchen, dass in den falschen Körper hineingeboren wurde und zeigt authentische Szenen aus ihrem Leben als Jugendliche.
Sie lebt zusammen mit ihrem Vater und ihrem kleinen Bruder und möchte unbedingt Balletttänzerin werden. Auf diese Weise werden die Themen Transsexualität und der Kampf des Traums Tänzerin zu werden auf eine berührende Art verbunden, dem Zuschauer gezeigt und nahe gebracht. Als ich den Film geschaut habe, habe ich abwechselnd gelacht, war den Tränen nahe und habe mitgefiebert! Besonders hat es mich beeindruckt, dass die Schauspieler die Situationen so echt rüber gebracht haben und die Tanzszenen sehr realistisch waren!

Noella K.

Der Film „Girl“ hatte ein ganz anderes Thema als alle Filme, die ich jemals im Kino gesehen habe. Für mich war der Film sehr emotional und besonders. Zum Einen stand das Ballett im Vordergrund, was mich natürlich erstmal sehr gefreut hat, da ich selbst seit fast 10 Jahren Ballett tanze, jedoch hat der Film auch die schmerzhafte Seite des Spitzentanzes gezeigt. Außerdem ging es in diesem Film um Transsexualität. Dabei hat mich die Geschichte von Lara (Victor) mitgerissen, beeindruckt und nachdenklich gemacht. Ich finde, wenn man sich für diese Themen interessiert oder sogar selber Ballett tanzt sollte man auf jeden Fall in diesen Film gehen!

Pia G.

Lara ist eine leidenschaftliche Tänzerin, die im Körper eines Jungen geboren wurde, aber unbedingt ein Mädchen sein möchte. „Girl“ ist ein unglaublich rührender Film. Ich hatte das erste Mal bei einem Film das Gefühl, dass ich gleich weinen muss. Der Film ist keine Märchengeschichte, in der alles gut geht. Er regt zum Denken an und zeigt wie es wirklich ist, eine Transperson zu sein. Man kann sich sehr gut in die Situation von Lara hineinversetzen und fast die Schmerzen am eigenen Körper spüren. Der Film ist sehr gut gemacht und man ist von Anfang bis Ende gefesselt. Er gleicht so sehr der Realität, dass man manchmal vergisst, im Kino zu sitzen. Der Wunsch, Ballerina zu werden, ist bei Lara so groß, dass sie keine Grenzen kennt und dadurch ihren Körper kaputt macht. Manche Taten sind anfangs schwer nachzuvollziehen, aber man kann sehr gut verstehen, dass sie am liebsten sofort ein komplettes Mädchen wäre. Wer viel lachen möchte sollte sich den Film „Girl“ nicht anschauen, denn er ist wirklich emotional. Der Film ist aber perfekt für diejenigen, die ein ergreifendes Drama erleben wollen.

Zoe K.